Pulsierende Magnetfeldtherapie (PEMF) / Pulsed Electromagnetic Fields

Die pulsierende Magnetfeldtherapie als alternativmedizinische Behandlungsmethode – orthopädisch oder internistisch.

Niederfrequente pulsierende Magnetfelder (ungefähr dem sog. irdischen Magnetfeld entsprechend) verändern bestimmte Zellfunktionen und werden therapeutisch benutzt, um unterschiedlichste Funktionsstörungen oder Strukturschäden zu beeinflussen. Als medizinische Behandlungsmethode ist die Magnetfeldtherapie bisher noch nicht so recht etabliert, weil sehr aussagekräftige klinische Studien, die einen Behandlungserfolg definitiv belegen, noch fehlen. Bis Heute fehlen Wirksamkeitsnachweise, die entsprechenden „Evidenzlevels“ genügen, was bedeutet, dass außerordentliche medizinische Studien zum Thema noch nicht veröffentlicht worden sind. In der Praxis des niedergelassenen Arztes sowie in Rehabilitationskliniken findet die Pulsierende Magnetfeldtherapie Anwendung bei einigen ausgewählten Indikationen, beeinflusst durch individuelle Erfahrungswerte. Außerhalb schulmedizinischer Bereiche ist die Methode populärer, z.B. in der (Leistungs-)Sportmedizin. Ob im individuellen Fall der ärztlicherseits  gewünschte Effekt auch eintritt, kann nicht mit statistischer Wahrscheinlichkeit prognostiziert werden, weil belastbare Studiendaten eben fehlen.